Über 100 Jahre WSD Gailing
Im Jahr 1908 gründete Karl Gailing, der zuvor im Justiz- und Polizeidienst stand, in Bruchsal, die Wach- und Schließgesellschaft Gailing (entstanden aus der 1904 gegründeten Bruchsaler Wach- und Schließgesellschaft).
In den Anfangsjahren konzentrierte sich das Hauptgeschäft auf die Militär- und Industriebewachung sowie den Objektrevierstreifendienst (zu Fuß und zu Fahrrad).
Nach dem 1. Weltkrieg verlagerten sich die Tätigkeiten, neben der Industriebewachung, mehr ins Private. Es gab die ersten Alarmaufschaltungen und verstärkt den Objektrevierstreifendienst. Auch wurden die ersten motorisierten Fahrzeuge (Motorrad und PKW) eingesetzt.
Im 2. Weltkrieg erlitt die Firma Gailing, genauso wie die gesamte Branche, einen erheblichen Einbruch. die Tätigkeit beschränkte sich fast ausschließlich auf die Bewachung von Militäranlagen. Zudem wurden viele Mitarbeiter zur Wehrmacht eingezogen.
Bei einem Fliegerangriff im Februar 1945, auf Bruchsal, wurde der Firmensitz ausgebombt. Man verlagerte vorübergehend den Firmensitz nach Ludwigsburg. Aus diesem vorübergehend geplanten Firmensitz wurde der neue Stammsitz des Wach- und Sicherheitsdienstes Karl Gailing (WSD - Gailing).
Nach dem 2. Weltkrieg traten die Söhne Erwin (1949) und Otto (1962) Gailing in die Firma ein. Diese führten nach dem Tod des Gründers Karl Gailing (1958) die Firmengeschäfte weiter.
Mit den Brüdern Hans-Peter (Eintritt 1965) und Klaus (Eintritt 2000) Gailing lenkt schon seit längerer Zeit die dritte Generation die Geschicke des Unternehmens.
Aus dem Anfangs kleinen Unternehmen ist durch beständiges Wachstum ein moderner, mittelständischer Betrieb mit regionaler Bedeutung entstanden. An den drei Standorten in Baden-Württemberg (Ludwigsburg, Schorndorf-Winterbach, Bruchsal) sind heute 400 Mitarbeiter beschäftigt.



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